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Förderung

Förderung und Aufbereitung von Sand und Kies am Oberrhein

Förderung und Aufbereitung von Kies und Sand wird entweder nass mit Schwimmgreifern/-baggern oder trocken mit Schaufelradladern abgebaut. Bevor das Baggergut auf der Rohkieshalde zwischendeponiert wird, ist das Überkorn (in der Regel >= 56 mm) bereits durch ein Vorsieb getrennt worden. Von der Rohkieshalde geht dann das Material in die eigentliche Kiesaufbereitung und wird dort in die einzelnen Fraktionen Sand 0/2, Kies 2/8, 8/16, 16/32 und 32/56 getrennt. Das Trennen erfolgt durch Sieben und Waschen. Von hier aus gehen die fertigen Produkte in Verladesilos oder auf Halden. Das Überkorn größer als 32 bzw. 56 mm geht in die Splittproduktion und wird dort zu Edelbrechsand und Edelsplitten gebrochen und gewaschen.

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Die Fördertechnik

Die schwimmenden Baggergeräte mit Greifer sind am Oberrhein am weitesten verbreitet. Hierbei wird vom schwimmenden Baggergerät der Greifer an Seilen in die Tiefe gelassen und entweder hydraulisch oder mechanisch geschlossen. Danach wird der Greifer hochgezogen und das Material über eine Vorabsiebung von groben Bestandteilen, wie große Steine, Holz und Lette, befreit und über ein Entwässerungssieb zum Weitertransport gereicht. Moderne Greifer sinken heute mit einer Geschwindigkeit von etwa 90 m in der Minute.
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen 2 verschiedenen Methoden des Materialtransportes vom Fördergerät (Bagger) bis zur Aufbereitung.
Einige Kiesgewinnungsbetriebe transportieren den Rohkies mit Hilfe von Klappschuten direkt vor die Aufbereitungsanlage. Dort wird der Rohkies verklappt (Unterwasserdeponie) und mit einem weiteren Bagger – dem sog. Eleviergerät – aus geringer Tiefe wieder gehoben und von dort an Land gefördert.
Bei kurzen Transportentfernungen von Schwimmbaggern bis ans Ufer ist der Einsatz von schwimmenden Bändern kostengünstiger. Bei großen Transportentfernungen sind die schwimmenden Bänder sehr empfindlich und sowohl in der Anschaffung als auch in den laufenden Kosten durch den hohen Energieverbrauch unrentabel. Aus diesem Grund sind viele Kieswerkbetreiber dazu übergegangen, mit Klappschuten und sog. Eleviergeräten zu arbeiten.

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Aufbereitung im Kieswerk

Der Rohkies wird von der Vorratshalde mit Förderbändern an die höchste Stelle des Kieswerkes transportiert.
Von dort aus läuft der Rohkies auf stark mit Wasser bebrauste Schwingsiebe und wird dadurch in die einzelnen Kornfraktionen, wie z.B. 0/2, 2/4, 4/8, 8/16, 16/32 und 32/X mm, getrennt.
Diese einzelnen Kornfraktionen werden danach entweder über Austragsbänder auf Halden oder in Silos gelagert.
Das Material 32/X bzw. 56/X mm wird entweder der Zerkleinerung zugeführt oder als Ziersteine (Gartenkultursteine) im Landschaftsbau eingesetzt.

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