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Nachhaltigkeit

OHU-Statement zu Nachhaltigem Handeln

Die OBERRHEIN-HANDELS-UNION ist seit mehr als 50 Jahren Dienstleister der südwestdeutschen Bauindustrie und versorgt diese im Verbund mit Unternehmen der OHU-Gruppe mit mineralischen Schüttgütern, Verwertungs- und Logistikleistungen sowie digitalen Dienstleistungen höchster Qualität. Der Leistungsbogen spannt sich dabei von Lieferungen für Privatkunden bis hin zur Versorgung von Großbaustellen, wie Autobahn-, Flughafen- oder Tunnelbaustellen.

Die von OHU gehandelten mineralischen Güter stammen aus der Region und werden in aller Regel im regionalen Umkreis bei unseren Kunden eingesetzt.
Der Abbau oberflächennaher Rohstoffe setzt einen sehr aufwändigen und umfangreichen genehmigungsrechtlichen Prozess voraus, der auch sehr langwierig ist, in der Regel, 10 – 15 Jahre geht. Allein dieser sehr große Aufwand führt bei OHU und den regionalen Produktionsstandorten zu einem außerordentlichen Bewusstsein für den Wert der gewonnenen mineralischen Güter.
Kunden- und baustellenbezogen erfolgt ein Abwägen nach dem richtigen Baustoff für die jeweilige bautechnische Anwendung. Hierbei geht es auch darum, eine umfassende Nutzung aller gewonnenen mineralischer Güter einer Produktionsstätte sicherzustellen. In Konsequenz kann standortbezogen dann auch nur ein solches Kundenportfolio bedient werden, das eine standortspezifischen Abnahme gewährleistet.
Grundsätzlich arbeitet OHU bevorzugt mit Lieferanten zusammen, die sich der diversen Kriterien der Nachhaltigkeit verpflichten. Neben allgemeinen Faktoren spielen hier immer auch die standortbezogenen Randbedingungen eine große Rolle.
Hierzu zählt auch seit Jahrzehnten die Einbindung diverser Recyclinganlagen, als dringend benötigter Entsorgungsweg für Baustellen und Abbrüche, aber gleichzeitig auch als wertvoller Lieferant von Recycling-Baustoffen, sofern diese in der bautechnischen Anwendung dann wieder eingesetzt werden können.

Nachhaltigkeit im Rohstoffwesen wird, neben dem Rohstoff selbst, entscheidend durch die verbundene Logistik geprägt. Ein branchenübergreifendes Logistikkonzept mit Partnern unterschiedlichster Industrien führt zu maximalen Auslastungsraten der eingesetzten Logistiklösung.

OHU und ihre Tochterunternehmen arbeiten mit ihren Produktions-Partnern in diesem Bewusstsein und stellen sich dabei auch dem Dialog mit Bürgern, Politikern und Interessensgemeinschaften. Als Mitglied des Industrieverbandes Steine und Erden, mit seinen fachspezifischen Ausschüssen und speziell auch als Mitglied der Initiative KIWI – Kieswirtschaft im Dialog, steht OHU für einen konstruktiven Dialog zu den Themen des oberflächennahen Rohstoffabbaus. Die Zusammenarbeit unserer Produktionsstandorte mit Naturschutzbehörden und Umweltinitiativen zeigt dabei bedeutende Erfolge, gerade im Bereich der gesteigerten Biodiversität an vielen Produktionsstandorten. Der oftmals sichtbare Eingriff in die Natur führt meistens also nicht zu einer Einschränkung der Tier- und Pflanzenwelt, sondern erhöht im Gegenteil die natürliche Vielfalt in Bezug auf die reine landwirtschaftliche Nutzung.

Als reine Vertriebs- und Verwaltungseinheit stellt sich OHU dem Ziel nachhaltigen Handelns durch eine bewusste Auswahl seiner Lieferanten. Neben den klassischen Produktionsstätten mineralischer Güter sind dies auch Lieferanten und Dienstleister für den vertriebs- und verwaltungstechnischen Alltag. Neben CO2-optimierten Produktionsstätten (EPD), Bürogebäuden und Fuhrpark zählen hierzu auch die Entwicklung und der konsequente Einsatz digitaler Workflows, die eine immer „papierlosere“ Verwaltung bis hin zum Kunden ermöglichen. OHU setzt Maßstäbe in der digitalen Kundenkommunikation von der elektronischen Rechnungsstellung und -versendung bis hin zu innovativen Internetportalen für Kunden und Lieferanten.

In ihrer Arbeit stellt OHU sich der Bewertung unabhängiger Institutionen, wie z.B. EcoVadis, in Bezug auf die Nachhaltigkeit ihres Handelns. So wird schon seit 2017 regelmäßig ein spezifisches Nachhaltigkeitsprofil der OHU erstellt, das die Bereiche Umwelt, Arbeitspraktiken und Menschenrechte, faire Geschäftspraktiken und nachhaltige Beschaffung umfasst. Erste Großkunden beziehen sich bei Ihren Anfragen bereits auf die OHU-Nachhaltigkeits-Einstufung, ein Zeichen dafür, dass gesamtheitliches, nachhaltiges Denken immer konkreter in der Bauindustrie auch konkrete Berücksichtigung findet.

Für all dies bedarf es qualifizierter Mitarbeiter mit der notwendigen Erfahrung in diesem komplexen Umfeld. Eine wertvolle Basis hierfür ist die eigene Ausbildung von Fachkräften verschiedener Disziplinen. Die gelebte, offene Führungskultur ist die Voraussetzung für die motivierte und produktive Zusammenarbeit in der OHU. Sie schafft die Grundlage und Kreativität für die permanente digitale Weiterentwicklung der Geschäftsprozesse im eigenen Unternehmen, aber auch mit den Dienstleistern und Kunden.

In der komplexen und sehr dynamischen Welt der Bauindustrie versucht OHU, im fairen Umgang mit Lieferanten und Kunden, Prozesse gemeinsam digital zu vereinfachen, um damit die Basis für die verlässliche Zusammenarbeit der Zukunft zu schaffen.


Daniel Schulz             Dr. Volker Hartmann
Geschäftsführer        Geschäftsführer


Iffezheim, August 2020